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Weihnachtsbäckerei I: Spritzgebäck

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Früher – und das wissen Omas nur all zu gut – war vieles anders als heute. So gibt es heute wohl kaum noch Fleischwölfe in den Haushalten. „Wozu auch?”, wird so mancher fragen, „braucht man sowas heute noch?” Nun, wenn im Zuge der Entwicklung von allerlei elektrischen Küchengeräte die handbetriebenen Küchenhelfer auch auf der Strecke geblieben sein mögen, so ein Fleischwolf hat durchaus noch seine Existenzberechtigung. Und wenn es nur zur Herstellung von köstlichem weihnachtlichem Spritzgebäck ist.

 

Fleischwolf und Rezeptbuch

Für die Herstellung von Spritzgebäck ist es wirklich ratsam, einen Fleischwolf anzuschaffen. Diese Teile aus Aluminiumguss sind schier unverwüstlich und erleichtern die Arbeit ungemein.

Lob des Fleischwolfs zur Produktion von Spritzgebäck

Marlene Jacobi-Ewerth jedenfalls erinnert sich noch ganz genau, dass Sie sich als junge Frau einen Fleischwolf „leistete”. „Der kostete damals 60 DM.” Für heutige Verhältnisse ein stolzer Preis. Doch eine gute und nachhaltige Investition. Seine robuste Statur aus Aluminiumguss ist die pure Beständigkeit. Auch nach Jahrzehnten sieht er immer noch aus wie neu. Jedoch: Dieser Fleischwolf wurde gebaut, als noch kein Mensch über usability nachdachte. Das ist auch der Grund, dass Marlene etwas Schwierigkeiten hat, das Messer aus- und den Spritzgebäckvorsatz anzubauen. Drei Minuten später ist der Fleischwolf an den Küchentisch geschraubt, strahlt unternehmungslustig und zu allem bereit. Huet auf dem Programm: Spritzgebäck.

 

Pssst! Der Teig braucht Ruhe

Marlene Jacobi-Ewerth hat den Teig schon am Morgen gemacht. Der Blick auf die Zutatenliste lässt Ernährungsberater sicher in Panik ausbrechen. Andererseits sind adventliche und weihnachtliche Abweichungen von den Richtlinien gesunder Ernährung immerhin auch Tradition und außerdem schmeckt eine süße Sünde immer besser als vernünftiger Verzicht.
In der Vollversion enthält das Rezept für Jacobi-Ewerths Spritzgebäck ganze 625 Gramm Butter, zwei Eier, 400 Gramm Zucker, 400g gemahlene Haselnüsse, 1 Kilogramm Mehl und 1 Päckchen Vanillezucker. Daraus kann man ein paar Hundert Plätzchen backen.

 

Fleischwolf, Spritzgebäck

Eine Handbreit: Marlene Jacobi-Ewerth achtet darauf, dass die Kringel alle die gleiche Größe haben. Ihre Hand ersetzt perfekt ein Maßband.

Halbe Menge, große Freude

Deshalb begnügt sich Marlene mit der halben Menge. Sie hat die Zutaten zu einem Teig verknetet und dann unter einer Folie in den Kühlschrank gestellt. „Das Ruhen und Abkühlen ist sehr wichtig”, betont Marlene. Der Teig wird stabiler und wenn man die gespritzten Teigringe vor dem Backen noch einmal rasch herunterkühlt, verhindert man, dass die Kringel im Ofen auseinander laufen.

 

Zucker, Mehl, Eier, Butter und gemahlene Haselnüsse

Zucker, Mehl, Eier, Butter und gemahlene Haselnüsse: die Zutaten für weihnachtliches Spritzgebäck

Eine Faustregel

Eine wichtige Faustregel gibt Marlene Jacobi-Ewerth noch mit auf den Weg. Das Verhältnis der Backtemperatur zur Form des Gebäcks fasst sie folgendermaßen zusammen: „Je dünner, desto höher.” Will heißen: je dünner das Gebäck, desto höher sollte die Backtemperatur im Ofen sein. Klingt logisch, oder? Ist es auch!

 

Spritzgebäck auf Weihnachtsteller.

Frisch aus dem Ofen füllt der Duft des Spritzgebäcks das ganze Haus.

 

 

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